Sonntag, 25. Mai 2014

208 is treatin' me well!

~Country roads take me home, to the place I belong~

Aber was ist Zuhause? Was ist Heimat?
In 3 Wochen geht es nach Hause, 21 Tage, 504 Stunden.
-Deutschland mag meine Heimat sein, aber Idaho wird immer mein zweites Zuhause sein.

Wir haben seit Anfang Mai durchgehend 25-31 Grad Celcius, und das wird auch bis September so bleiben.
Jetzt, zum Ende des Auslandsjahr realisiere ich, wie gut ich es mit meiner Gastfamilie und dem Staat getroffen hab.
Es mag ländlich sein, aber genau dieses Country Life ist es, was ich so liebe.
Die unendliche Weite, Felder und die Sonne.
Fotoshoot

Ich habe noch genau 7 Tage Schule, aber dann stehen noch einige Dinge an!
Zum einen meine Abschiedsparty,nächstes Wochenende Mariahs Graduation und dann noch einige typisch amerikanische Dinge.
Am meisten freue ich mich darauf zu schießen, einfach weil man die Möglichkeit in Deutschland nicht so einfach hat.
Da mein Gastpapa Paul Jäger ist wird er mich zu einem Outdoor Schießstand mitnehmen.
Vorher werden wir dann noch mit unserem neuen Truck "off-roading" gehen, dass heißt ein bisschen durch unbefestigtes Gelände heizen!
Off-Roading


Ausserdem möchte ich noch den Rasenmäher Trecker fahren, meine Gastmama betet, dass ich damit nicht im Zaun lande...
Motorrad fahren wollen wir auch noch, bei dem Wetter bestimmt richtig cool!

Apropo Trucks, wir waren am Donnerstag im Restaurant und da unsere Eltern noch am reden waren haben Ciara und ich uns auf die Ladefläche vom Truck gesetzt.
Als Dad dann vorbei kam, haben wir gefragt ob wir nicht einfach auf der Ladefläche nach Hause fahren dürften.
Paul war direkt einverstanden, Mom fand es nicht wirklich lustig und meinte, es sei mittlerweile illegal.
Natürlich haben wir es direkt gegooglet und siehe da- Idaho ist einer der 20 Staaten in denen das fahren auf der Ladefläche gestattet ist solange man sitzt.
Am nächsten Tag sind wir dann zu 9 Leuten im Truck ins Restaurant gefahren, Mom erlaubt es jetzt solange wir mit ihnen fahren, mit Freunden wäre es natürlich echt zu gefährlich. 
Truck

Und ja, ich habe nicht nur das Country Life sondern auch die Country Musik lieben gelernt.
Like Bryan- Drink a beer
The band Perry- Chainsaw

Wir sind halt typische Rednecks hier!
Ich freue mich schon so unglaublich auf die WM, das könnt' ihr euch garnicht vorstellen. 
Wenn Deutschland wieder Trikots trägt, Flagge bekennt und der Welt ihr Land zeigt. 
Ich werde den amerikanischen Patriotismus vermissen. Punkt
Wenn ihr einmal mit Hand auf dem Herzen im Staudium steht, Oberkörper zur Flagge und die Nationalhymne singt, dann wisst ihr was ich meine.
Beim letzten Training hat Mary waehrend dem aufwarmen gefragt, ob sie ihre Schuhe ausziehen durfte.
Als Antwort kam nur:"Wir leben in Amerika, Land der Freiheit.Natuerlich kannst du deine Schuhe ausziehen."
 
~Land of the free, Home of the Brave-Land der Freien, Heimat der Tapferen~
Fotoshoot
Country Roads

Fotoshoot

Dana 

Sonntag, 11. Mai 2014

Almost summer

Hallo meine Lieben,

In letzter Zeit ist eigentlich nichts besonderes passiert, ich habe viel mit Freunden unternommen am Wochenende und unter der Woche bestand mein Leben aus Schule und Training.  
Die Leichtathletik Saison war ein voller Erfolg, ich vermisse Stabhochsprung jetzt schon und habe tolle Freunde gefunden. 
Wir hatten in den letzten Wochen schon bis zu 28 Grad, ich bin richtig Braun geworden da ich jeden Tag draußen trainiert habe.
Am Freitag hat Carlie bei mir geschlafen, wir waren im nahegelegenen Wandergebiet ein bisschen laufen und haben ein paar Fotos gemacht, danach hat sie bei mir geschlafen. 
Am Sonntag gehen wir essen, es ist ja Muttertag! :)

In genau 5 Wochen, also 35 Tagen bin ich wieder da! :)
Wie ihr sehr passiert im Moment nichts spannendes, einfach normaler Alltag!
Ich zeige euch deshalb Bilder aus meinem Leben hier:


Zum Abschluss eines meiner Lieblings Zitate:

>>Nobody's truly free. Everyone is prisoner to a secret, a sin, a lie. It wasn't by accident that, in the Star Spangled Banner, Francis Scott Key set the word "free" to a note so high nobody could attain it.<<


Dana 



Freitag, 2. Mai 2014

LA & Hawaii !!!

Hey Leute!

Da bin ich wieder, um euch mehr von meinem Trip zu erzählen!

Nach dem Tag an dem wir die Fahrradtour gemacht haben, ging es nach Hollywood zu den Universal Studios! Da werden richtig viele Filme und Serien gedreht (eigentlich fast alle die nicht von Disney sind) und es ist gleichzeitig auch ein Freizeitpark. 
Es gibt viele Rides die nach einem Film gebaut wurden und auch einfach Gebäude zu einzelnen Filmen. Außerdem laufen in dem Park Filmcharaktere herum, es sind aber natürlich nicht die echten Schauspieler :D
Am Ende haben wir noch eine Studio Tour gemacht, wir sind durch die ganzen Kulissen gefahren, wo Serien wie How I met your mother und Desperate Housewives gedreht werden, und haben erklärt bekommen wie einige Dinge in Filmen funktionieren, zum Beispiel verschiedene Hintergründe oder Regen und Fluten. 
Die Universal Studios sind auf jeden Fall wert besucht zu werden, vor allem weil man auch die Hollywood Hills um den ganzen Park sehen kann!





Am nächsten Tag waren wir wieder in Hollywood, denn dort gibt es "Thai Town", ein Bereich wo viele thailändische Leute Leben. Zu der Zeit war gerade das "Songkran Fesitval", thailändisches Neujahr und weil meine Gastschwester ja aus Thailand ist, konnten wir das natürlich nicht verpassen! Es gab thailändische Musik, Tänze, Kunst, natürlich richtig gutes Essen und am Ende war noch eine Parade wo sogar zwei thailändische Stars mitgegangen sind :D Es war auf jeden Fall richtig interessant und weil es heiß war an dem Tag und jeder thailändisch gesprochen hat, hat man sich auch gefühlt als wäre man in Thailand.


Nach dem Festival sind wir sozusagen nach "downtown Hollywood" gegangen, wo der Walk of Fame ist. Den hatte ich mir ein bisschen anders vorgestellt, weil es echt nur ein Bürgersteig ist, auf dem so viele Menschen laufen, dass man überhaupt nicht jeden Stern sehen kann. Trotzdem war es cool alles zu sehen, unter anderem auch das "Chinese Theater" wo die meisten Filmpremieren ablaufen. 
Außerdem sind wir noch zu Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett gegangen, wo wir viele "Stars" getroffen und coole Bilder gemacht haben mit berühmten Leuten die wir kannten oder auch nicht :D 



Die nächsten zwei Tage war es richtig schön, deshalb haben wir nur Strandtage gemacht. Wir waren am Zuma Beach, wo Pang und ich boogieboarding gelernt haben!
Es hat richtig viel Spaß gemacht, weil vor allem in Kalifornien die Wellen richtig hoch sind!





 
Der nächste Tag war schon der letzte in LA! Wir sind zum Farmersmarket gegange, der an einer richtig schönen Straße mit einem Springbrunnen ist. der Farmersmarket ist sozusagen "der" Platz um gesund einkaufen zu gehen :D Es war cool einfach mal rumzulaufen und das ganze gute und außergewöhnliche Essen zu sehen!
Unser Abschlussdinner war Shabushabu. Das kommt aus Japan und man bekommt Gemüse, Reis und rohes Fleisch, dass man am Tisch selber kocht. 







Es war zwar schade, dass LA dann vorbei war, aber als nächstes kam das Allerbeste: HAWAII! 
Meine Austauschorganisation hat einige Trips über das Jahr angeboten und Hawaii war der letzte. 



Ich glaube, dass viele Leute denken dass Hawaii einfach nur Strand ist, aber es ist einer von den amerikanischen Staaten und es gibt eine Innenstadt, Malls, Hochhäuser, Wohnhäuser und alles was jede andere Stadt auch hat. Trotzdem ist es einfach schöner in Honolulu als in den meisten anderen Städten, man kriegt so richtig Urlaubsfeeling!

Trotz all dem war der erste Tag den wir da waren, ein Strandtag! Wir hatten Frühstück am Strand und sind einfach den ganzen Tag da geblieben, denn alle waren noch ziemlich müde vom Flug und mussten erstmal ankommen. Das einzige was wir an dem Tag gemacht haben ist, Mittag zu essen und zu einem anderen Strand zu gehen. Es war aber auch nicht schwer den ganzen Tag dort zu verbringen, denn es war nicht zu heiß und das Wasser war richtig schön warm. 
Abendessen hatten wir in einem Restaurant das "Cheeseburger Hawaii" hieß und es gab Burger mit Ananas! 
Nachts gab es dann noch ein Feuerwerk am Strand :)





Am nächsten Tag sind wir morgens nochmal an den Strand und zu einer Mall gegangen.
Da Malls dort genauso sind wie überall, war es nichts Besonderes.
Nachmittags sind wir aber zum Polynesian Cultural Center gefahren. 
Es ist im Norden von Oahu - der Insel auf der wir waren - und da ist es ein kleines bisschen kälter (trotzdem überhaupt noch nicht kalt), windiger und regnerischer.
Im Polynesian Cultural Center gibt es eigentlich alles was die hawaiianische Kultur repräsentiert: Tanzen, Musik, Landschaft, traditionelle Spiele, Essen...es war richtig cool durch den Park zu laufen und verschiedenen hawaiianische Dinge auszuprobieren.
Es gab ein frühes Dinner in dem Park, ein traditionelles "Luau", wo ein Schwein gegrillt wird, und während man isst, man ein bisschen hawaiianische Unterhaltung wie singen und tanzen hat.
Nach dem Dinner sind wir dann zu einem Musical in dem Park gegangen, in dem auch hawaiianische Tänze vor allem mit Feuer vorkamen und das allein schon wegen den vielen Farben schön war!






Der nächste Tag, Sonntag, war schon der letzte richtige Tag auf Hawaii :(
Wir sind zum Pearl Harbor Museum gefahren, ein Hafen, wo im zweiten Weltkrieg richtig viele amerikanische Schiife an einem Tag von japanischen Flugzeugen gekentert wurden.
Eins der Schiffe, die USS Arizona liegt immer noch im Wasser und darauf ist ein Monument gebaut worden. Es war richtig ruhig in dem Monument und es gab auch Leute, die da waren um Familienmitglieder zu erinnern.




Nach dem Museum sind wir ein letztes Mal zum Strand gegangen. Weil wir wieder am North Shore waren, waren die Wellen richtig hoch und wir durften nicht ins Wasser, trotzdem war es sonnig und wir konnten schöne Bilder machen :)



Unser letztes Dinner hatten wir am Strand bei Sonnenuntergang, was richtig schön war und der letzte Abend war generell schön, weil jedes Land eine Performance machen sollte. Es waren ungefähr vierzig Leute aus Deutschland, Mexico, Brasilien, Thailand, Korea, Italien, China, Holland, Frankreich und Spanien auf dem Trip.

 Am nächsten Tag hatten alle einen anderen Flug, aber ich hatte einen späten, deshalb hatten wir am Tag noch Zeit, zum Hard Rock Café in Honolulu zu gehen. Das war ein ganz schöner Abschluss :)












Insgesamt bin ich so froh dass ich diese Reise gemacht habe, und es war mit Sicherheit eines der allerschönsten Erlebnisse dieses Jahr, wenn nicht sogar das schönste ! Ich wünschte ich könnte zurück gehen und alles wiederholen, aber ich bin froh dass ich so eine tolle Erinnerung habe. Es hat mein Austauschjahr auf jeden Fall perfektioniert :)

Ich hoffe euch geht es auch allen gut in Deutschland ! Ich melde mich bald wieder mit allem, was so nach dem Trip passiert ist.

Bis bald,
Eure Hanna <3